APM - das alte Wissen

Täglich pflegen und bewegen wir unsere Hunde und Pferde, mit den besten Absichten. Doch es scheint, als wenn wir in manchen Bereichen auf der Stelle treten. Ob es untypische Verhaltensmuster oder Veränderungen im Gangwerk und Sprungverhalten sind. Immer wiederkehrende Rittigkeitsprobleme, Dauerrosse und Koliken die bei unseren Pferden anscheinend nicht in den Griff zu bekommen sind. Auch wenn das Erscheinungsbild dieser Erkrankungen häufig noch sehr unscheinbar wirkt, ist doch das ganze System Körper betroffen.

Aus dem Betrachtungswinkel der ganzheitlichen Medizin wird schnell klar, dass der Körper immer dann solche Zeichen gibt, wenn das System ausser Stande ist über die körpereigenen Mechanismen selbst diesen Zustand zu regulieren bzw. zu heilen. Der Auslöser ist meist tiefliegender als erwartet und unbedingt im Zusammenhang zu sehen. Die Traditionelle Chinesische Medizin (kurz TCM) ist uns dabei sehr hilfreich. Nicht selten ist einem nach Erläuterung der Diagnose klar, wie unser Pferd/Hund in diesen Zustand kommen konnte - häufig gab es vor einiger Zeit schon mal das ein oder andere Signal des Körpers; doch man wußte es noch nicht zu deuten.

Aus Sicht der TCM, ist die eigentliche Ursache solcher Auffälligkeiten eine Energieflußstörung. Jeder Organismus hat, ähnlich dem Blut-und Lymphsystem, auch einen Energiekreislauf. Kommt es dort zu Blockaden, sind Krankheitssymptome die Folge. Die Energiebahnen (Meridiane) überdecken den ganzen Körper wie ein Raster von jeweils ca. 1 cm Abstand. Die Meridiane stehen in direktem Bezug zu inneren Organen, Gelenken, Muskelpartien und jeglichen Körperfunktionen. Bei ausgeglichenem Energiezustand der Meridiane ist Körper, Geist und Seele im Einklang - das Ziel jeder Behandlung. Wann kann man die APM einsetzen?